Geschichte/Artikel
Was ist eine Burg?
Eine Burg ist ein alter Wehrbau aus vorgeschichtlichen Zeiten, meist an erhöhter Lage oder künstlich erhöht. Grosse ("keltische") Befestigungsanlagen nennt man Oppida (Einzahl: Oppidum). Diese bestanden aus Wall und Graben. Die Wallkronen trugen Palisaden oder mit Holzbalken verstärkte Trockenmauern in der sogenannten Murus Gallicus- Technik. Die Erfindung des Zements ermöglichte solide gebaute Stadtmauern und Militär- Kastelle. Auch viele bereits bestehende Burgen wurden danach durch gemauerte Türme und Ringmauern verstärkt. Die Schusswaffen und die Abwanderung der wohlhabenden Bevölkerung in die Städte beendeten im frühen 18. Jahrhundert den Burgenbau.
In diesem Artikel behandle ich hauptsächlich Erdburgen.
Eine Erdburg wurde durch mehr oder weniger grosse Erdbewegungen geschaffen. Sie hatte als zentralen Bestandteil einen Burghügel, französisch eine Motte, eine künstlich geschaffene Erhebung die meistens durch Wälle und Gräben gesichert war. Verstärkt wurden die Befestigungen durch Palisaden, Hecken und Holztürme, daher der Name Holzburg. Später wurden die Palisaden und Holzbauten durch steinerne Türme und Ringmauern ersetzt. Die Erdburg wurde zu einer Steinburg ausgebaut.
Die meinsten Reste solcher Burgen liegen im Mittelland in Wäldern. Diese schützen die Spuren, allerdings zerstören die heutige mechanisierte Forstwirtschaft und ein exzessiver Freizeitsport teilweise auch diese Zeugnisse.
Soll sich doch die nächste Generation darum kümmern!
Die Überreste der Burgen auf der unteren Karte möchte ich hier näher beschreiben. Die Literatur über diese Burganlagen ist spärlich, häufig ungenau und veraltet. Zudem frönen etwa die schweizerische Burgenkarte (vgl. die Kritik von Christoph Pfister) unter- www.dillum.ch/html/burgenkarte_schweiz_07_kritik.htm und die offizielle Archäologie einem eigentlichen Datierungswahn. - Tatsache ist, dass man in der Vorgeschichte nicht datieren kann.
Ausführlichere Erklärungen zu einigen der hier aufgeführten Burgen finden sich im Buch Die Ursprünge Berns (2008) von Christoph Pfister und auf der Webseite des Autors www.dillum.ch
Direkte Links sind bei den jeweiligen Objekten eingefügt. Achtung: PDF Dateien haben längere Ladezeiten!
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Die Burg Erguel, vom Schützenhaus in Sonvilier zu Fuss gut erreichbar, ist eine der am besten erhaltenen Ruinen im Kanton Bern. Wann die Familie d'Erguel aus der Franche - Comté den Rundturm und die Nebengebäude bauen liess liegt im Dunkeln. Nach 1930 und 1964 wurde der Turm 1997 - 98 restauriert. Meiner Meinung nach ist die letzte Restaurierung ziemlich missraten, wenn man sie mit früheren Fotos vergleicht. Die Steine wurden wie es gerade kam mit Beton zusammen- gepampt. Ein Besuch lohnt sich trotzdem, schon wegen der schönen Aussicht und der gut gepflegten Grillstelle.
Das Châtillon in Sonceboz wird in der Burgenkarte Schweiz nur als mögliche Burgstelle geführt. Gesichert ist, dass auf dem Gelände das gut geschützt zwischen zwei höheren Bergkuppen liegt einstmals ein Bauernhof stand. Es existieren noch Steinmauern, Steinhaufen und weiter oben ein Grenzstein von 1751. Das Gelände ist Richtung Charrière du Brahon erstaunlich flach abfallend, die Steine wurden entfernt. Ein "römisches Kastell" soll bis Ende 19. Jh. von La Heutte aus noch zu sehen gewesen sein. Ein alter Mann erzählte mir von einem Sodloch, das ich trotz intensiver Suche leider nicht gefunden habe.









Auf dem zweiten Hügel, hinter der katholischen Kapelle südlich von Péry liegen die Ruinen vom Châtillon Péry. Es sind noch Umfassungsmauern und Reste eines Rundturms zu sehen.
Von der Erdburg Rondchâtel ist der imposante Hügel von weitem zu sehen. Erst wenn man oben steht erkennt man den teilweise abgerutschten Weg, der sich um den Berg herum bis auf die obere Plattform windet. Mauerreste sind keine mehr zu finden, aber an der Stelle einer Senke, soll ein Rundturm gestanden haben.
Weitere sehr interessante Erklärungen, Fotos und Pläne zum Gebiet zwischen Frinvillier (Friedliswart) und Péry (Büderich), z.B. das Martinsklafter (Toise de Saint Martin), finden sie unter www.dillum.ch/html/toise_de_saint_martin_frinvillier.htm








Über den Burgberg Sur les Roches bei Romont (Rotmund)(BE) ist leider nichts bekannt. Ein paar Mauerreste und ein teilweise gemauerter Graben sind noch zu sehen. Die Kuhweide gleich oberhalb, ist ein Geheimtipp zum Grillieren.





Auf dem Gemeindegebiet von Pieterlen gibt es zwei Erdburgen. Eine befindet sich neben der Kirche auf einem eingezäunten und sehr gepflegten Gelände. Der Burgberg mit einem Rest des Wassergrabens, gefüllt mit fetten Fischen und einem liebevoll gezimmerten Wasserrad, lädt zum verweilen ein.
Die zweite Burg auf der anderen Talseite (Greuschenhubel Büttenberg) ist leider durch den Tonabbau der Ziegelei abgetragen. Es ist nur noch zu erahnen wo sie gestanden haben muss, denn ganz in der Nähe unterhalb des Waldweges, befindet sich ein Findling. Ein paar hundert Meter weiter auf dem Gemeinde- gebiet von Meinisberg sind noch Spuren eines Oppidums (?) ersichtlich.







Vom Schlösslihubel auf dem Büttenberg hundert Meter nordöstlich vom Bartloméehof sind nur noch der Burgberg und ein Teil des Grabens zu sehen. Das Museum Schwab machte Anfangs 20. Jh. Ausgrabungen, wobei verschiedene angeblich bronzezeitliche Gegenstände zum Vorschein kamen. Kurz danach stürzten die noch ca. zwei Meter hohen Burgmauern ein. Erwähnenswert ist die abgegangene Kirche (Pläne von 1751 vorhanden) neben dem Bartloméehof. Der genaue Standort ist auch heute noch am helleren Gras auf der Weide zu sehen. Auf dem Büttenberg fand ich zwei Landmarchsteine (1769) und einen Findling mit Schalen.







Die Geschichte der Burg Grenchen (Bettlachschloss, Bettleburg) ist sehr gut dokumentiert. Einmalig an dieser Anlage ist, dass es in Wirklichkeit zwei Burgen sind. Darum spricht man von der oberen und der unteren Burg. Die Hauptburg stand auf der Schlossfluh und die untere Burg auf der Hofacherfluh, darum spricht man von der oberen und der unteren Burg. Sie gehörte zu den ersten Rodungsburgen im Jura und wurde von Kuno von Grenchen als Holzburg errichtet. Die Herren von Strassberg erbten die Anlage und bauten sie zur Steinburg aus. Nach dem 14. Jahrhundert wurde in Grenchen ein Gefängnisturm errichtet und als Baumaterial verwendete man die Steine der verlassenen Burg Grenchen. 1930 fand der Waldarbeiter German Leimer einen wertvollen Münzschatz aus dem 14. Jahrhundert der im Kulturhistorischen Museum von Grenchen ausgestellt ist. 1959 - 1960 wurden beide Burgen und das Gelände archäologisch untersucht, restauriert und konserviert. Unter diesem Link finden sie eine empfehlenswerte Dokumentation der Burg.
Hoch über Selzach, unterhalb der Hasenmatt an der "Römerstrasse" über den Mürenpass nach Gäns- brunnen liegt die Schauenburg. Ausser dem Burghügel, dem Graben und einem winzigen Mauerrest ist nichts mehr zu sehen. In der fünfzig Meter entfernten Bergwirtschaft mit Skiliftbetrieb wird man von der Familie Späti hervorragend bewirtet. Das Panorama über das Seeland bis an die Alpen sollte man nicht verpassen.











Um Arch gibt es zwei Erdwerke. Der Schlosshubel am Chutzenweg liegt zwischen Arch und Leuzigen, südlich von Haselbach. Doppelgraben und Wall sind gut zu erkennen, auf dem Burghügel hat die Pfadi ein Quartier eingerichtet.
Den Meierislihubel findet man bei der Kieswerk AG Arch. Ein ziemlich lädierter Burghügel mit Graben ist noch vorhanden. Interessanter ist der in einem Wäldchen gelegene Sodhubel bei der Kiesgrube. Das Sodloch ist zubetoniert, aber die Aussicht Richtung Grenchen (Bettlachberg) und der schöne Grillplatz ersetzen die etwas staubige Atmosphäre.
Im Wald oberhalb Rüti bei Büren befindet sich dieTeufelsburg (Tüfelsburg), nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Reitstall. Sie ist eine der grössten und interessantesten Erdburgen der Schweiz, denn der Grundriss stellt einen eierlegenden Vogel, genauer einen Pelikan dar. Riesige gewinkelte Wälle und Gräben schützen den überhöhten runden Burgberg (Vogelei). Die Burg wird dem Grafen von Buchegg zugeschrieben und wie bei einem so aussergewöhnlichen Objekt üblich, fehlt die erfundene Geschichte dazu nicht.
Beschreibung und Pläne unter www.dillum.ch/html/teufelsburg_rueti_bueren_be.htm











Auf dem Gemeindegebiet von Aetikofen befindet sich ein rechteckiges Erdwerk, bestehend aus einem leicht erhöhten Plateau. Die Örtlichkeit hat nach dem benachbarten Hof den eigentümlichen Namen Horad. War dies eine Wehranlage oder eine Viereckschanze?
Weitere Erklärungen: www.dillum.ch/html/horad_bucheggberg_burg.htm oder im Buch von Christoph Pfister: Die Ursprünge Berns, ab Seite 180.
Vom Rapperstübli oberhalb Balm bei Messen, sind der Burghügel, Abschnittsgraben und ein baumfreier rechteckiger Platz (Burgplatz?) erhalten. Die Anlage wird den Herren von Balmegg zugeschrieben. Ein etwa 30 cm aus dem Boden ragender Landmarchstein an der nördlichen Ecke ist noch sichtbar. Beim nahen Waldhaus befindet sich ein erstklassig eingerichteter überdeckter Grillplatz.
Oberhalb Janzenhaus bei Scheunenberg (ein Geheimtipp für betuchte Restaurantkenner) im Wald hinter dem Hof Erlenacher befindet sich ein gut erhaltener kleiner Burghügel mit Terrasse und Graben.








Westlich der Ziegelei Rapperswil, in freiem Gelände über dem Hochschwerzibach ist ein gut erhaltener ovaler Burgberg zu sehen, der Eggliburg heisst. Der gleiche Name findet sich auch auf einem Waldplateau im Nordosten der Ziegelei. Über die Eggliburg ist nichts überliefert.
Am Kalchgraben im Büetigenwald befindet sich eine kleine Erdburg mit Burghügel, Wall und Graben. Der Burghügel ist durchlöchert mit Dachsbauten, Mauerreste gibt es keine.








Der Burgberg im Wald südlich von Büren an der Aare wird den Freiherren von Strassberg zugeschrieben. Erhalten sind der riesige Burghügel, Graben und Wall. Am Burgweg fand man eine antike Wasserleitung und die etwa 200m entfernte in hunderten von Fronstunden restaurierte Mühle kann für Anlässe gemietet werden. Sie ist noch voll funktionsfähig.




Sehr gut dokumentiert ist der Goldhubel bei Aegerten (Brügg). Die Motte bestand aus Turmhügel, Herrenhaus und Burgstall. Die Infotafel auf dem Burghügel informiert ausführlich. Zu erwähnen ist die römische Torturmanlage über die Zihl bei Bürglen (Aegerten). Der eine Brückenkopf befindet sich unter der Kirche, der andere ca. 120m westlich unter dem Bahndamm vor der Eisenbahnbrücke Brügg. Auch hier informiert eine Tafel vor der Kirche. Die Ruine einer ähnlichen Anlage ist bei Capua (I) über dem Volturnofluss heute noch sichtbar.
Weitere Infos im PDF Format können in den nachfolgenden Links heruntergeladen werden.
www.digibern.ch/kunstdenkmaeler/719012_Band_106/110-122_Aegerten.pdf
www.erz.be.ch/site/archaeologie-fundstellen-aegerten-fb.pdf









Am westlichen Ende des Jensberges südlich von Biel liegt die gewaltige Knebelburg, eine gut erhaltene Anlage mit ovalem Burghügel, Ringwall und Graben. Auf der Krete östlich findet man ein keltisches Oppidum von dem sich Reste eines imposanten, gegen Westen gerichteten Abschnittwalls erhalten haben. Reste eines gallorömischen Tempelbezirks finden sich am westlichen Ende des Berges auf Gumpboden. Am Südostende des Jensberges in Studen wurde ein römischer Vicus (Strassendorf) mit einer Torturmanlage ausgegraben. Konservierte Reste sind sichtbar.
www.erz.be.ch/site/kultur/archaeologie/archaeologie-fundstellen-studenpetinesca.htm









Durch den Bau des Hagneckkanals ist von der Erdburg Burghölzli leider nur noch eine geringe Erhebung im Gelände sichtbar. Auch die römische Wasserleitung wurde dadurch zerstört.
Auf dem bewaldeten Abhang des Schaltenrains oberhalb Vinelz liegt die Hasenburg, auch Fenis genannt (nach dem Namen des Dorfes, französisch Fénils). Die Anlage zählt zu den gössten Erdburgen des Landes und besteht aus einem zentralen Burghügel mit wenigen Mauerspuren, verschiedenen Terrassen, Gräben und Wällen. Auch in diesem Grundriss ist das Bild eines Penis zu erkennen. Im Südosten der Burg, im Riederenwald und im Schaltenrain- Wald, sind Gruppen von keltischen Grabhügeln gefunden worden.
www.dillum.ch/html/fenis_hasenburg_vinelz.htm ---------- www.dillum.ch/html/grabhuegel_ins.htm
Von der Burg der Herren von Walperswil sind der Burghügel und wenige Mauerreste erhalten. Der Weg zwischen den Neubauten könnte der zugeschüttete Burggraben sein.
Der mächtige Hügel der Erdburg Aarberg, an der Strasse Richtung Seedorf beim Waldstück Tiergarten, war ähnlich gebaut wie die Knebelburg am Jensberg. Der Hügel und ein Teil des Halsgrabens sind erhalten.
Oberhalb Frienisberg befindet sich auf dem 820 m hohen Chutzenhubel eine Burgstelle. Das rechteckige Burgplateau hebt sich noch deutlich ab und markiert die höchste Stelle des Frienisbergs. Der Platz diente auch als bernische Hochwacht, darum der Name Chutzen. Auf dem Burghügel soll 2010 ein Aussichtsturm erstellt werden. Der genaue Standort wurde gekennzeichnet, allerdings ist die Finanzierung noch nicht gesichert. www.dillum.ch/html/frienisberg_namenlandschaft.htm









Die Erdburg Golaten befindet sich im Wald über dem Weiler Wittenberg. sichtbar sind noch das Burgplateau und ein teilweise zugeschütteter Halsgraben.
Die Burgstelle Oltigen besteht aus einem mächtigen Burghügel, zwei Halsgräben und zwei Vorburgen. Sie liegt auf einem schmalen steilen Grat der Runtigenfluh. Für eine Erdburg bot sich die hervorragende Lage an, denn der langgezogene Sporn ist durch den Steilabfall zur Aare und durch den Graben auf der anderen Seite gut geschützt. Eine strategische Bedeutung hatte die Anlage auch im ersten Weltkrieg, denn man sieht heute noch etliche Löcher von Maschinengewehr Nestern. Der Grundriss der Burg stellt ein Schwein dar. Sie ist von Christoph Pfister sehr gut beschrieben und kann unter dem folgenden Link nachgelesen werden. www.dillum.ch/html/burgen_erdburgen_bern_schweiz.htm
Besonders ist bei Oltigen das Güggelisloch zu erwähnen, ein unterirdischer Stollen der das Burgplateau quert und am Steilabhang zur Aare endet. Die mundförmige östliche Öffnung des Stollens wurde wahrscheinlich zuerst als Höhle genutzt, denn sie könnte das gleiche Alter wie der Burgberg haben. Die Höhle wurde vermutlich erst später zu einem Gang erweitert, vielleicht im Ersten Weltkrieg. Auch hier gibt es ein Märchen von einer Lederbrücke die über die Aare geführt haben soll. Der Name Güggelisloch ist ein Bezug auf den römischen Kaiser Caracalla und hat nichts mit einem "Güggel" zu tun.









Alt Bubenberg, nordöstlich von Frauenkappelen besteht aus Doppelhügel und Abschnittsgraben. Am Westabhang des zentralen Burghügels befindet sich ein gut erhaltenes Sodloch. Die Burg galt als Sitz der Herren von Bubenberg. Auch hier könnte im Grundriss eine Figur verborgen sein. Es gibt aber auch die Burgruine Neu Bubenberg oberhalb von Schliern (Gemeinde Köniz). www.dillum.ch/html/burg_neu_bubenberg.htm
Die Burg auf der "Festi" an der Station "Château" der Tessenbergbahn war lange Zeit Sitz der Freiherren von Ligerz. Haupt und Nebengebäude sowie der Turm standen noch bis zum 16. Jahrhundert. Heute sind von der Burg nur noch wenige Mauerreste zu sehen. Der Weiler ist ein Begegnungszentrum für Künstler aus aller Welt, er ist sehr abgeschieden und bietet eine wundervolle Aussicht.









Es sind nur die von mir besuchten Erdburgen aufgeführt. Es existieren noch einige mehr,die sich nicht wesentlich von den hier beschriebenen unterscheiden.
Mit diesem Artikel hoffe ich Menschen aller Altersstufen zu begeistern, damit das keltische Erbe nicht in Vergessenheit gerät. Ein Hauch von Abenteuer, traumhafte Panoramen und gut gepflegte Grillstellen sind immer einen Ausflug wert.
Besonderen Dank geht an Herrn Christoph Pfister, der sich die Zeit nahm meinen Artikel zu korrigieren. Ebenfalls danken möchte ich Herrn Peter Schultheiss, für die Fotos vom Güggelisloch.